Anthony Ecuyer (Atelier 808) macht den Sprung über die Grenze: Kurs auf die französische Supermotard-Meisterschaft 2026

Es gibt Jahreszeiten, in denen es nach Kampf riecht. Für Anthony Ecuyer, Chef des Atelier 808 in Granges (VS), hat das Jahr 2026 alles, was einen Neuanfang ausmacht: den eines Fahrers, der seinen „Rennhelm“ wieder aufsetzt und sich mit dem Team Trebad in der Challenger-Klasse für eine der anspruchsvollsten und am besten strukturierten Meisterschaften des französischen Supermoto-Sports anmeldet.

Hinter dieser Ankündigung verbirgt sich eine für den Supermoto-Sport typische Mischung: Leistung, Engagement … und jenes Element, das echte Enthusiasten stets im Blick behalten: der Spaß.

Eine Laufkarriere

Für Anthony ist dies nicht sein erster Start. Er gab 2006 sein Wettbewerbsdebüt und sammelte anschließend auf verschiedenen Rennstrecken Erfahrung: fünf Saisons in der Schweizer Meisterschaft (2014–2018), gefolgt von Einsätzen in den nationalen Meisterschaften Italiens und Deutschlands. Höhepunkt: zwei Teilnahmen am Superbiker-Finale in Mettet, mit einer Platzierung unter den Top 20 als Ergebnis.

Team Trebad: ein Verein, der an Spitzenleistungen gewöhnt ist

Für die Saison 2026 wechselt Anthony zu Team Trebad, einem in Lyon ansässigen Team, das seit langem in der französischen Rennserie vertreten ist. Das erklärte Ziel ist klar: Spitzenleistungen zu erbringen, ohne dabei den Geist zu verlieren, der das Fahrerlager ausmacht – mit einer Saison, die auf einem Fahrerduo und einem gemeinsamen Ziel aufbaut.

Das ist es oft, was im Supermoto den Unterschied ausmacht: die Technik, ja … aber auch die Betreuung, die Feinabstimmung und die Beständigkeit über ein ganzes Wochenende hinweg.

Das Motorrad: eine FS450, die für den Einsatz getunt wurde

Was die Maschine angeht, wird Anthony auf einer Husqvarna FS450 fahren, einem Modell, das für seine Spritzigkeit bekannt ist, vor allem, wenn es wie ein echtes Rennmotorrad ausgestattet ist. Auf dem Programm steht erstklassige Ausrüstung:

  • Öhlins-Gabel
  • Stoßdämpfer SUPERTRAXX
  • BERINGER-Bremsanlage
  • MTR-Schwenkarm
  • ALPINA-Felgen
  • SUTER-Anti-Hopping-Kupplung

Ein auf „Effizienz“ ausgerichtetes Setup: Grip, Stabilität beim Bremsen und eine Traktion, die weniger Fehler verzeiht … aber umso mehr belohnt.

Warum die französische Meisterschaft?

Die französische Supermotard-Meisterschaft ist attraktiv, weil sie mehrere Kriterien erfüllt: feste Rennstrecken, ein hohes Sicherheitsniveau und ein Rennkalender, der verschiedene Regionen abdeckt. Kurz gesagt: eine echte „saubere“ Meisterschaft, ideal, um sich zu messen, Fortschritte zu machen und das eigene Tempo mit dem der Besten zu vergleichen.

Kalender 2026: sechs wichtige Termine (und ein weiterer Termin der ersten Saison)

Anthony wird bei den folgenden Etappen der französischen Meisterschaft 2026 erwartet:

  • 25.–26. April: Le Val d’Argenton (79)
  • 6.–7. Juni: Lohéac (35)
  • 4.–5. Juli: Rouen (76)
  • 25.–26. Juli: Saint-Amand Colombiers (18)
  • 29.–30. August: Albi (81)
  • 12.–13. September: Villars-sous-Écot (25)

Unbedingt im Auge behalten (und im Atelier besuchen)

Abgesehen von den Ergebnissen sagt eine solche Saison immer etwas aus: sich weiterentwickelnde Einstellungen, Reifen, die eine Zehntelsekunde gewinnen (oder verlieren) lassen, Starts, Aufholjagden … und dieser besondere Druck, wenn man die Meisterschaft wechselt.

Für alle, die diese Leidenschaft hautnah erleben möchten: Anthony ist auch Partner des Swiss Moto Pass; Sie finden ihn im Atelier 808, Route du Moulin 48, 3977 Granges (VS).

Wir wünschen ihm eine Saison 2026 voller Schwung … und mit einem Lächeln unter dem Helm.

Anthony Ecuyer (Atelier 808) macht den Sprung über die Grenze: Kurs auf die französische Supermotard-Meisterschaft 2026